2013 | 125-Jahre Militärschützen Unterseen! Dieses geschichtsträchtige Datum wurde Anfang September an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden mit einem Jubiläumsschiessen gefeiert und 758 Schützinnen und Schützen feierten mit.

Auch leistungsmässig war das Jahr 2013 eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Militärschützen Unterseen. Eine komplette Zusammenfassung der Einzel-, Gruppen und Vereinserfolge findet ihr unter der Rubrik „Grösste Erfolge„.

2010 | Die Gruppe Bockstor (Theodor Blatter, Walter Reber, Marc Schneider, René Schneider und Erich Schüpbach) schreiben Vereinsgeschichte. Der Gruppe gelingt die Qualifikation für den Schweizerischen Gruppenmeisterschafts-Final und belegt dort im Feld D den sehr guten 18. Rang von 40 Finalgruppen.
Auch die Jungschützen schreiben Vereinsgeschichte. Erstmals qualifiziert sich eine Jungschützengruppe (Florian Berger, Remo Brunner, Michael Megert, Reto Nyffenegger und Martin Sterchi) für den Kantonalen Jungschützen-Gruppenmeisterschafts-Final.

2007 | Zur Aufbesserung der Vereinskasse wird ein Standschiessen durchgeführt. Aus finanzieller Sicht ist dieser Anlass ein grosser Erfolg. Zu diesem Erfolg dazu kommt, dass die Gruppe Bockstor den Gruppenwettkampf in der Kategorie Armeewaffen gewinnt.

2005 | Das Beizli im Vereinslokal Bockstor wird in zwei Etappen umgebaut und eingeweiht.

2002 | Das 38. Berner Kantonalschützenfest findet im Amt Interlaken statt. Zentrum dieses Anlasses ist im Lehn Unterseen.

1997 | Die Militärschützen ziehen in einem Umzug – gekleidet in nostalgische Militäruniformen – vom geliebten Bockstor in die neu mit elektronischen Scheiben ausgerüstete Schiessanlage Lehn um. Das Bockstor wird nunan als Vereinslokal benützt.

1994 | An der Hauptversammlung wird erstmals über die Entstehung einer Gemein-schaftsschiessanlage im Lehn orientiert. Es sollen im Lehn 25 elektronische Scheiben zur Verfügung stehen.

1989 | Das neue Sturmgewehr 90 kommt erstmals zum Einsatz.

1988 | Das Jubiläumsjahr wird mit einem Schiessanlass und einem schönen Festakt im Bockstor gefeiert. Das Budget sieht einen Reingewinn von Fr. 15’000.– vor. 2’120 Schützen nehmen am Jubiläumsschiessen teil.

1981 | An der Hauptversammlung überrascht Ehrenmitglied Hans Rhyn auf spezielle Art. Er überreicht dem Verein als Geschenk eine prächtige Standarte. Nur wenige Wochen später müssen wir vom überraschenden Hinschied von Hans Rhyn Kenntnis nehmen.

1976 | Nach 10-jähriger Vereinsführung legt Präsident Paul Hofer das Zepter in jüngere Hände. Die erste Obligatorischübung und der Brienzermatch müssen verschoben werden – 40cm Neuschnee (mitte April).

1968 | Anlässlich des Brienzermatch im Bockstor ertönt der Feueralarm. Etliche der Aktivmitglieder müssen sofort ausrücken, um den verheerenden Waldbrand unterhalb der Beatushöhlen löschen zu helfen.

1962 | Am Oberländischen Schützenfest in Thun gelingt den Militärschützen eine grosse Tat: Kategoriensieger im Sektions-Wettkampf mit 51,846 Punkten.

1953 | Das Berner Kantonalschützenfest findet im Lehn statt. Das Bockstor wird hauptsächlich für die Meisterschaftsschützen gebraucht. Auf diesen Anlass hin wird die Silenta-Anlage eingerichtet.

1951 | Der Brienzermatch, ein Freundschaftsschiessen mit den Schützen Brienz, wird ins Leben gerufen. Dieser Anlass soll nun jährlich jeweils abwechselnd in Brienz und in Unterseen stattfinden.

1947 | Wieder einmal ist man sich bei den Militärschützen nicht einig. Die Hauptversammlung geht als die längste in die Vereinsgeschichte ein. Eröffnet wird diese am 8. März um 20.30 Uhr im Stadthaussaal. Um 02.00 Uhr früh wird ein Unterbruch veranlasst. Forgesetzt wird die Hauptversammlung am 22. März um 20.30 Uhr in der Krone – kurz vor Mitternacht geht diese dann zu Ende. Die Haupttraktanden sind:
– Aufgabe unseres Schiessstandes im Bockstor und Umzug ins Lehn
– Wahl eines Vorstandes

1945 | Die Welt atmet auf. Nach sechsjährigen Kriegswirren wird Frieden geschlossen. Für den Verein bedeutet dies, dass der Betrieb wieder seinen normalen Ablauf nimmt. Es wird die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne beschlossen.

1935 | Die Hauptversammlung beschliesst folgende Jahresbeiträge: Fr. 6.– für Aktive und Fr. 4.– für Saisonangestellte.

1930 | 81 Schützen marschieren hinter der Stadtmusik ins Lehn zum Feldschiessen. 5 Schützen erziehlen das Kranzresultat, was als grosser Erfolg gewertet wird.

1929 | Die Verbandsabgaben können einmal mehr infolge Geldmangel nicht fristgerecht bezahlt werden. Vom Kantonalvorstand ist ein geharnischter Brief eingetroffen mit der Drohung, bei Nichtbezahlung aus dem Verband ausgeschlossen zu werden. Aufgrund der bedrohlichen finanziellen Lage wird an der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 29. Dezember beschlossen, bei der Darlehenskasse Unterseen einen Kredit von Fr. 1’500.– aufzunehmen.

1918 | Der erste Jungschützenkurs wird ausgeschrieben. Auf die Ausschreibung melden sich 45 Teilnehmer. Die Jünglinge treten mit Hut und Krawatte zum Kurs an.

1911 | Bei den Militärschützen herrscht grosse Uneinigkeit. Verschiedene Mitglieder wollen eine neue Gesellschaft gründen. Am 11. Juni wird zu einer ausserordentlichen Hauptversammlung aufgeboten. Traktandum 4: Beschlussfassung über die Gründung einer Freischützengesellschaft Unterseen. Kurz nach Mitternacht verhindert ein Votum von Grossrat Imboden eine Zersplittung des Vereins. Die Versammlung beschliesst, auf die Forderungen der Abtrünnigen nicht einzugehen.

1910 | Es wird beschlossen, ein neues Scheibenhaus zu bauen – Kosten Fr. 800.–.

1891 | Der Verein erhält sein erstes Vereinsbanner.

1890 | Die Militärschützen bestehen aus eher ‚minderbemittelten‘ Schützen.

1888 | Vereinsgründung